Gerichtliches Mahnverfahren

Grundsätzliches

Etwas Grundsätzliches vorweg: Diese Seiten können nur einen groben Überblick über das Mahnverfahren geben. Es ist ohne weiteres denkbar, daß Fragen offen bleiben. Keine Webseite kann eine persönliche Beratung ersetzen. Scheuen Sie sich also bitte nicht, sich direkt an uns zu wenden, wenn Sie Fragen haben. Wir stehen Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite. Weiter unten auf dieser Seite haben wir Informationen zum Ablauf eines gerichtlichen Mahnverfahrens für Sie zusammengestellt.

Gerichtliches Mahnverfahren

Gerne übernehmen wir für Sie die gerichtliche Geltendmachung Ihrer Forderungen.

Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir folgende Unterlagen:

– Eine von Ihnen unterschriebene Vollmacht. Eine vorbereitetes Vollmachtsformular, in das Sie nur noch Ihren Namen eintragen müssen, finden Sie hier. Einfach ausdrucken, ausfüllen und unterschreiben.

– Eine Kopie der ursprünglichen Rechnung

– Kopien der bisherigen Mahnungen

Die erforderlichen Unterlagen können Sie entweder per mail an unterlagen@mahnportal24.de
oder per Post / per Fax formlos an uns senden.

 

Mehr Informationen zum Mahnbescheidsverfahren

Das gerichtliche Mahnbescheidsverfahren stellt eine einfache, schnelle und effektive Möglichkeit dar, Forderungen gerichtlich geltend zu machen. Wenn man den Erlass eines Mahnbescheides beantragt, erlässt das Gericht, ohne die Sache dem Grunde nach zu überprüfen, eine Art vorläufiges Urteil nach den Angaben des Antragstellers. Dieser Mahnbescheid wird dem Schuldner vom Gericht zugestellt.

Reagiert der Schuldner darauf nicht, so kann der Gläubiger zwei Wochen nach Zustellung einen sog. Vollstreckungsbescheid beantragen.
Legt der Schuldner hingegen gegen die Forderung als Ganzes oder gegen einen Teil der Forderung Widerspruch ein, so wird das Verfahren in ein normales Klageverfahren überführt. Hier kann es dann zu Zeugenvernehmungen und Beweiserhebungen in einer mündlichen Verhandlung kommen.

Vollstreckungsbescheidsverfahren

Wird ein sog. Vollstreckungsbescheid erlassen, so wirkt dieser wie ein vorläufiges Urteil. So kann z.B. aus einem Vollstreckungsbescheid schon die Zwangsvollstreckung in das Vermögen des Schuldner betrieben werden. Für den Gläubiger ist dabei vorteilhaft, daß im Regelfall keine Sicherheitsleistung nötig ist, um die Vollstreckung zu betreiben.

Legt der Schuldner gegen den Vollstreckungsbescheid Einspruch ein, so kommt es genau wie beim Widerspruch gegen einen Mahnbescheid zu einer normalen Gerichtsverhandlung, wie man sie kennt.

Wird kein Einspruch gegen einen Vollstreckungsbescheid eingelegt, so wird dieser zwei Wochen nach seiner Zustellung im Regelfall rechtskräftig.

Die Kosten für die gerichtliche Beitreibung einer Forderung per Mahnbescheid setzen sich aus zwei Faktoren zusammen: Aus den Gerichtskosten und aus den Anwaltskosten. Wir von Mahnportal24.de haben auf die Höhe dieser Gebühren keinen Einfluss. Genaue Erläuterungen zu den entstehenden Kosten finden Sie in der Rubrik Preise